Parks

VERWALTUNG DER SACRI MONTI „ENTE DI GESTIONE DEI SACRI MONTI"

Das von diesem Verwaltungsorgan verwaltete Gebiet umfasst den Teil von Varallo mit dem Sacro Monte und dem Sonderschutzgebiet „Riserva Speciale Sacro Monte di Varallo".

Die Kapellen sind hier nach dem Vorbild der italienischen Renaissancegärten vollkommen in heimische und exotische Vegetation eingebettet.

VERWALTUNG DER SCHUTZGEBIETE DES TICINO UNDDES LAGO MAGGIORE

Das von diesem Verwaltungsorgander Provinz Vercelli verwaltete Gebiet umfasst:

·die Riserva Naturale delle Baragge (Naturpark der Baragge): Das Schutzgebiet umfasst Gebiete von Gattinara, Lenta, Lozzolo, Roasio und Rovasenda. Dieses im Nordwesten des Piemont zwischen den Provinzen Biella und Vercelli gelegene Gebiet grenzt im Westen an die Serra Morenica von Ivrea und im Osten an den Fluss Sesia. Die Landschaft der Baragge bedeutet kompakter Tonboden und weites Grünland, die viel Platz für kahles Heideland bieten.Eine Landschaft, die in so manchen Details der afrikanischen Savanne gleicht. Das Schutzgebiet der „Riserva delle Baragge" ist ideal für Ausflüge mit dem Fahrrad oder zu Fuß: Man durchquert die für die Baragge typische, sich im Herbst rosa färbende Heidelandschaft und kann die lebende Fauna beobachten, bei der vor allem die zahlreichen Nester der hier nistenden Weißstörche auffallen.

·der Naturpark „Lame del Sesia": Der Naturpark umfasst Gebiete von Albano Vercellese, Greggio, Oldenico und Villata. Der Naturpark erstreckt sich über 900 Hektar und zieht sich über acht Kilometer den Fluss entlang, der die Provinzen Vercelli und Novara voneinander trennt. Es ist ein Flussgebiet, für das die „Lame", das heißt vom Fluss Sesia gespeiste Wasserflächen sowie Ödland und durch Kieselsteinablagerungen entstandene Lichtungen charakteristisch sind. Es ist eine von den regelmäßigen Hochwassern des Flusses Sesia geformte Landschaft. An seinen Ufern sind noch die letzten Überreste des ursprünglichen Auwaldes der Ebene zu finden.Bemerkenswert ist die enorme Biodiversität mit über 140 Vogelarten auf diesem relativ kleinen Gebiet,so dass ein Besuch des Museo Ornitologico (Vogelmuseum) empfehlenswert ist.

·die „Isolone di Oldenico": Dieser am Rande des Parco delle Lame inmitten des Flusses gelegene Naturpark beherbergt einen der größten Nistplätze für Reiher Italiens. Ein idealer Ort für Birdwatcher, denen am Ufer des Sesia eine Beobachtungshütte zum Verfolgen des Lebens und der Gewohnheiten der Vögel dieses Gebiets zur Verfügung steht.

·Naturpark Garzaia von Villarboit: Dieses Naturschutzgebiet erstreckt sich über elf Hektar und besteht vorwiegend aus Reisfeldern und der typischen Baragge-Landschaft. Das Herz des Naturschutzgebiets bildet ein drei Hektar großer Wald.

·Naturpark Garzaia von Carisio: Ein großer Nistplatz für Reiher, der sich am Ufer des Baches Elvo in der Gemeinde Carisio befindet.Aufgrund der Abholzung der Wälder vor Gründung des Schutzgebietes ist das Gebiet heute größtenteils mit Robinien bewachsen.

VERWALTUNG DER NATURSCHUTZGEBIETE DES PO VON VERCELLI UND ALESSANDRIA

Das von diesem Verwaltungsorgan verwaltete Gebiet umfasst die Ebene von Vercelli und das Hügelland des Casalese, das trotz seiner hauptsächlich landwirtschaftlichen Nutzung eine erstaunliche Biodiversität aufweist.

Das Verwaltungsorgan verwaltet mehrere Schutzgebiete:

·Der Naturpark „Bosco delle Sorti della Partecipanza" in Trino: Der 1991 eingerichtete Naturpark umfasst rund 600 Hektar Land. Diese grüne Lunge in der Po-Ebene ist eine Rarität, da es eines der wenigen noch vorhandenen Beispiele eines Auwaldes der Poebene darstellt, die einst die gängige Naturlandschaft der Poebene war und heute praktisch verschwunden ist. Der heute noch bestehende Auwald ist sozusagen der letzte Rest der zahlreichen Rodungen, denen dank einer gemeinschaftlichen Verwaltung, ein Ende gesetzt wurde, so dass wir heute diesen „Überlebenden" einer verloren gegangenen Epoche genießen können. Das Gebiet des Naturparks umfasst auch die Abteien von Lucedio, von Montarolo und der Madonna delle Vigne.

·der Naturpark „Fontana Gigante" in Tricerro: Dieses Sumpfgebiet ist der Lebensraum seltener Arten der Flora der Po-Ebene sowie der Vogelwelt.

·der Naturpark „Palude di San Genuario" von Crescentino, Fontanetto Po, Livorno Ferraris, Trino: Der Park ist vor allem durch die Vielfalt der in diesem Sumpfgebiet nistenden Vogelarten von Interesse.

·der Naturpark „Isola di Santa Maria": Benannt wurde der Park nach der kleinen charakteristischen Ortschaft am Flussufer bei Crescentino. Er ist ein kleiner Juwel inmitten der Reisfelder und wird von einer Kolonie von Graureihern bewohnt.

VERWALTUNG DER SCHUTZGEBIETE DES VALLE SESIA

Das von diesem Verwaltungsorgan verwaltete Gebiet für die Provinz Vercelli ist gleichzeitig Europas höchstgelegener Naturpark und umfasst:

·das Alta Valsesia: (Gebiete von Alagna Valsesia, Alto Sermenza, Carcoforo, Fobello und Rimella.) Gegründet wurde es 1979 und mit seiner Lage von 900 Metern bis zu den 4559 Meter über Normalnull auf der Punta Gnifetti ist es das höchstgelegene Naturschutzgebiet Europas.Dieser beträchtliche Höhenunterschied bedeutet eine Vielzahl an Naturlandschaften mit einer entsprechend vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Zahlreich sind auch die Trekkingrouten durch diese einmaligen spektakulären Landschaften. Interessant ist hierbei ein Besuch des Naturkundemuseum „Museo Naturalistico di Carcoforo".

·der Gletscherweg: Dieser Gletscherlehrpfad verläuft im Gebiet von Alagna Valsesia auf einer Höhe zwischen 1500 und 2070 Meter und bietet die Möglichkeit die Gletscher des Valsesia mittels acht Schautafeln kennenzulernen, die die Entwicklung des Gletschers veranschaulichen und erklären.

·der Monte Fenera: (Im Gebiet der Gemeinden von Borgosesia und Valduggia) Der im Unteren Valsesia stehende Berg wurde 1987 zum Naturpark erklärt. Ein großer Komplex aus Sedimentgestein des Valsesia, auf dessen Westseite sich zahlreiche Karsthöhlen auftun, in denen im Laufe der Jahre bedeutende archäologische und paläontologische Funde gemacht wurden: Unter anderen wurden Spuren der Neanderthaler „Homo Neanderthalensis", die vor rund 200.000 Jahr lebten, dem Höhlenbär, der seit rund 20.000 Jahren ausgestorben ist, sowie vom Mercknashorn gemacht. Über das gut angelegte Wegenetz kann der Berg bis zu seinem Gipfel auf 899 Metern Höhe bestiegen werden, wo man mit einem eindrucksvollen Panoramablick belohnt wird.

Sesia Val Grande Geopark, UNESCO Global Geopark: Zu diesem Geopark gehören die Gebiete von Alagna Valsesia, Alto Sermenza, Balmuccia, Boccioleto, Borgosesia, Campertogno, Carcoforo, Cellio con Breia, Cervatto, Civiasco, Cravagliana, Fobello, Gattinara, Guardabosone, Lozzolo, Mollia, Pila, Piode, Postua, Quarona, Rassa, Rimella, Roasio, Rossa, Scopa, Scopello, Serravalle Sesia, Valduggia,Varallo, Vocca. Alle diese Gebiete haben ihren Ursprung in der Entstehung der Alpen, bei der durch die Verformung der Erdoberfläche tiefergelegene Erdschichten an die Erdoberfläche gehoben wurden. Ein Beispiel hierfür ist der Supervulkan des Valsesia.
Sacro Monte von VaralloAlpe FallerBrücke von CrescentinoRiserva Naturale delle BaraggeBosco della PartecipanzaBerg Fenera Höhlen