Terre d'Acque

Terre d'Acque

Das Ökomuseum der „Terre d’Acque"

Kurios und bezaubernd, mit diesen beiden Wörtern kann man das Besichtigen eines Reisfeldes gut umschreiben. Der Reisbau ist etwas Althergebrachtes, seine Wurzeln gehen zurück in die Bronzezeit, aber gleichzeitig hat er sich auch weiterentwickelt und ist bis heute ein wichtiger Faktor für dieses Gebiet geblieben. Und im übrigen wird es schon einen Grund haben, dass Sebastiano Vassalli ausgerechnet über die mit Reis bebaute Ebene von Vercelli geschrieben hat und auch, dass De Santis beschlossen hat, dieser Gegend einen Film zu widmen wie in „Riso Amaro" (bitterer Reis) … Die Ebene von Vercelli bewahrt Kultur- und Naturgüter von großem Wert sowie auch den menschlichen Lebensraum, was auf nationaler und internationaler Ebene bekannt sein sollte für die Einmaligkeit ihrer Unterscheidungsmerkmale. Dieses Gebiet wurde von Jahrhunderten der Geschichte und der Veränderungen geprägt, wie könnten wir das einfach ignorieren?

Das Ökomuseum der „Terre d’Acque"

Kurios und bezaubernd, mit diesen beiden Wörtern kann man das Besichtigen eines Reisfeldes gut umschreiben. Der Reisbau ist etwas Althergebrachtes, seine Wurzeln gehen zurück in die Bronzezeit, aber gleichzeitig hat er sich auch weiterentwickelt und ist bis heute ein wichtiger Faktor für dieses Gebiet geblieben. Und im übrigen wird es schon einen Grund haben, dass Sebastiano Vassalli ausgerechnet über die mit Reis bebaute Ebene von Vercelli geschrieben hat und auch, dass De Santis beschlossen hat, dieser Gegend einen Film zu widmen wie in „Riso Amaro" (bitterer Reis) … Die Ebene von Vercelli bewahrt Kultur- und Naturgüter von großem Wert sowie auch den menschlichen Lebensraum, was auf nationaler und internationaler Ebene bekannt sein sollte für die Einmaligkeit ihrer Unterscheidungsmerkmale. Dieses Gebiet wurde von Jahrhunderten der Geschichte und der Veränderungen geprägt, wie könnten wir das einfach ignorieren?

Daher ist es wichtig, die Tradition wieder aufleben zu lassen; eine weit entfernte aber noch stark verwurzelte Kultur, Zivilisation und Erinnerung zu weiterzugeben; die touristischen Abschnitte und die historischen und kulturellen Umfelder eines einerseits vom Menschen beeinflussten Gebietes, das aber andererseits seine von Natur aus besonderen Merkmale erhalten hat zu verwerten; die Ebene von Vercelli mit anderen Augen anzuschauen und zu lernen, darauf zu achten, was sie uns mit den durch viele Jahrhunderte der Geschichte hindurch erhalten gebliebenen Zeugnissen erzählen kann.

Mit dem Zweck, all diese Ziele zu erreichen, wurde das Ökomuseum der „Terre d’Acqua" errichtet. Es ist dies das größte und umfassendste Ökomuseum des Piemont, mit dem Hauptaugenmerk darauf, das Umfeld der Reisbaugebiete zu fördern und zu verwerten, indem die verschiedenen Aspekte in Bezug auf die Entstehung dieser Landschaft im Lauf der Jahrhunderte und die Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und das Leben der Menschen, die in einem historischen Zeitalter, als die Erde noch eines der wertvollsten Güter war, direkt mit diesen Gegebenheiten konfrontiert waren, aufgedeckt werden.

Das Ökomuseum zielt also darauf ab, Aspekte, die nicht auf den ersten Blick wahrnehmbar sind, aufzudecken, die trotz allem unlösliche Bindung des Menschen mit seiner direkten Umgebung zur verstärken, den Zusammenhang mit der Vergangenheit zu fördern und zum Kennenlernen des Gebietes in all seiner Komplexität und mit all seinen Facetten anzuregen. An dieser Stelle sei die Initiative Corti und Cascine delle Terre d’Acqua genannt, die vom Vizepräsidenten der Provinz Vercelli unterstützt wird und die der Öffentlichkeit die interessante Möglichkeit geboten hat, die historischen Bauernhäuser („cascine" genannt) der Gebietes „Terre d’Acqua" zu besichtigen, die eigens dafür in mitreißende Theaterszenen und Kulturereignisse umgewandelt wurden. In dieses Schauspiel wurden auch die „terre d’acqua" von Novarese und Alessandria miteinbezogen, da auch sie ein Teil dieses weiten und umfassenden Gebietes sind, das nur durch die Provinzgrenzen eingeschränkt wird. Daher ist das Ökomuseum der „Terre d’Acqua" als ein provinzübergreifendes Museum zu betrachten, das Acht legt darauf, die verschiedenen Aspekte im Zusammenhang mit den benachbarten Provinzen hervorzuheben.

Derzeit umfassen die Ausstellungspole des Ökomuseums:

  • Naturpark Lame del Sesia bei Albano Vercellese (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Sondernaturparks della Garzaie bei Carisio und Villarboit (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Sondernaturpark Isolone bei Oldenico (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Sondernaturpark Fontana Gigante in der Nähe von Tricerro (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Naturpark Bosco delle Sorti della Partecipanza in der Nähe von Trino Vercellese (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • der Abschnitt zwischen Vercelli und Alessandria des Flußparks des Po und Palazzo Mossi, Sitz des Zentrums für die Interpretation der Landschaften des Pos (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Mühle der Boscherina bei Borgo d'Ale (nur von draußen zu besichtigen)
  • Experimentelle Hydrometrikstation bei Santhià (die Innentanks und das Gebäude sind nur von draußen zu besichtigen)
  • Sanktuarium der Madonna delle Vigne in der Nähe von Trino Vercellese (nur von draußen zu besichtigen)
  • Lucediohof (das Fürstentum Lucedio ist für Öffentlichkeit zugänglich, mit Eintrittskarte; der Glockenturm ist kostenlos zugänglich)
  • Reismuseum des Borasohofs bei Vercelli (nur von draußen sichtbar)
  • C.R.A. Forschungseinheit für den Reisanbau neben dem Borasohof bei Vercelli situiert (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Historische Sankt Johannes-Mühle bei Fontanetto Po (für die Öffentlichkeit zugänglich, mit Eintrittskarte)
  • Historischer Sitz des Vereins für die Irrigation Sesia West - technischer Sekretär des Ökomuseums der Terre d'Acqua bei Vercelli (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Eingang des Cavourkanals (für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Eingang des Depretiskanals (für die Öffentlichkeit zugänglich)

Für Informationen wenden Sie sich bitte an: Das Ökomuseum der "Terre d'Acque" -- Assessorato Agricoltura Provincia di Vercelli: Tel. 0039 0161 590262