Gemeinden des Gebiets

Serravalle Sesia

Dieses Industriezentrum des unteren Sesiatals wurde in der Antike besiedelt, wie Funde aus der Eisenzeit und der römischen Zeit, die man in diesem Gebiet machte, bezeugen.

Neben dem Ortskern im Zentrum besteht Serravalle aus drei Orten von mittlerer Größe: Bornate, Vintebbio, Ort der Ruinen eines antiken Castello aus dem 8. Jahrhundert, und Piane.

Die Hauptkirche ist die Pfarrkirche „Parrocchiale di San Giovanni Battista" mit ihrer klassizistischen Fassade, erbaut zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Ersatz für die vorherige Kirche. Im Inneren der Pfarrkirche befinden sich Fresken von Peracino.

Entlang der Straße seitlich des Friedhofs erhebt sich das imposante „Santuario di Sant’Euseo". Es wurde im 16. Jahrhundert errichtet und in der Folge vergrößert und restauriert. Im Inneren befinden sich Fresken in spätem Barockstil und hinter dem Altar steht eine Holzstatue des Schutzpatrons; in der Krypta enthält eine Holzurne die sterblichen Überreste von „Sant’Euseo".

Im OrtVintebbio erheben sich außer dem antiken Castello auch die Kirche „Chiesa di San Giuseppe" (Hl. Josef sowie die Kirche „Chiesa della Madonna del Rosario", die auf einem Felsen emporragt, der als „Sasso della Madonna" bezeichnet wird, der sich genau gegenüber jenem von „San Giuseppe" befindet.

Im Zentrum der Ortschaft Piane ist die Pfarrkirche „Parrocchiale di San Giacomo" zu nennen, in ihrem Innenraum befindet sich ein äußerst kostbarer geschnitzter und vergoldeter Holzaltar. In der Ortschaft Naulabefindet sich das älteste christliche Gotteshaus des Valsesia: die Pfarrkirche „Parrocchiale di „Santa Maria di Naula", die aus der Zeit der Longobarden stammt. Es ist dies eine sehr einfache Kirche, in einfachem romanischem Stil mit drei Schiffen. Das Datum ihrer Gründung wurde nie klar dargelegt, auch wenn die jüngsten sehr tief gehenden Studien sich einig sind, dass es am wahrscheinlichsten im Jahre 880 war.

In Bornate befindet sich die Pfarrkirche „Parrocchiale dell’Assunta" (1618) und die Kirche „Chiesa del Nome di Maria", an deren Außenfassade man fast zur Gänze zerstörte Reste von Fresken sehen kann, die auf das Jahr 1453 zurückgehen.


Torna alla lista dei comuni