Gemeinden des Gebiets

Roasio

Die Gemeinde von Rosaio umfasst verschiedene Ortschaften und vier Pfarren: „San Maurizio", „Santa Maria", „Sant’Eusebio" und „San Giorgio".

Der einzige mittelalterliche Bau, der heute noch besteht, ist der romanische Glockenturm der Kirche „Chiesa di Sant’Eusebio de Pecurilio", während das jetzige Kirchengebäude vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Nach ihrer Restaurierung im Jahr 1770 wurde die Kirchen in den darauf folgenden Jahren ziemlich vernachlässigt und sie wurde nur im Jahre 1978, im Zuge der groß angelegten Restaurierung des großen Freskos in der Apsis, wieder geöffnet. Die Reste der Fresken an der Fassade der Kirche gehen auf das 12. und 16. Jahrhundert zurück.

Im Zentrum des Dorfs, vor der Pfarrkirche „Parrocchiale di San Maurizio" sind noch die Mauerreste des Castello (im Jahre 1557 während des Streits zwischen Kaiser Karl V. und Franz I. von Frankreich zerstört) aus dem 12. Jahrhundert sowie die jene eines noch quadratischen Turms.

Weitere zwei Glockentürme aus der romanischen Zeit, beide jedoch im oberen Teil im Laufe des 17. Jahrhunderts umgebaut, gehören zur Kirche „Santa Maria" bzw. zur Kirche „San Maurizio"; letztere wurde auf eine bestehende romanische Kirche aufgebaut, vergrößert und in der Folge gegen Ende des 17. Jahrhunderts in den neuen Bau eingegliedert.

Im Inneren des „Santuario della Madonna dei Cernioni" in der Ortschaft Curavecchia kann man kostbare Fresken aus dem 16. Jahrhundert bestaunen.

Im Roasio findet man also das Museum der Emigration, das die Geschichte der Menschen von Roasio erzählt.

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