Gemeinden des Gebiets

Rimella

Rimella befindet sich innerhalb des Naturparks Alta Valsesia und besteht aus 16 Ansiedlungen, die entlang den Berghängen wie auf Terrassen angeordnet sind. Wahrscheinlich ist Rimella die älteste Walsersiedlung, die seit dem 13. Jahrhundert im Sesiatal gegründet worden ist. In Rimella lebt die Kultur vor allem im Dialekt, in den Bräuchen und in den Traditionen der Walser weiter; die typische Bauweise, die andere Walserzentren des Tals so stark geprägt hat, konnte sich hier aufgrund des mangelnden Lärchenholzes nicht entwickeln.

In der Vergangenheit wurden verschiedene Minen entdeckt und bewirtschaftet: Dabei wurde Gold, Nickel und Kobalt gewonnen.

Hier bieten sich viele Möglichkeiten für Überfahrten, Aufstiege und Wanderungen: Neben den Berggipfeln in der Umgebung kann man auch ins Stronatal oder ins Anzascatal gelangen, wenn man dem Weg der „Gran Tour Des Alpes" (GTA) folgt.

Die Pfarrkirche, die dem Hl. Michael geweiht ist, ist eine der ursprünglichsten im ganzen Sesiatal. Sie hat einen eiförmigen Grundriss mit vier Kapellen und wurde 1777 als Aufbau auf die zuvor bestehende Kirche von 1528 erneuert. Ihren Innenraum schmücken Stuckarbeiten und feinst bearbeiteter Marmor, Fresken von Peracino, Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, ein geschnitzter Chorraum mit Friesen und Karyatiden, elegante Balustraden aus vielfarbigem Marmor und ein Taufbecken aus geschnitztem Holz.

Rimella besitzt außerdem das Museum „Gabinetto di antichità e cose rare" (Antiquitäten- und Raritäten Kabinett), eines der ältesten Museen des Piemont, das von Giovanni Battista Filippa geplant und umgesetzt wurde; das ethnographisches Museum der Walser.


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