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Quinto Vercellese

Dieses Reisbauzentrum ist genauso klein wie es aus historischer und künstlerischer Sicht bedeutend ist.

Dieser Ort ist römischen Ursprungs. In Quinto Vercellese kann man eines der interessantesten Beispiele der romanisch-gotischen Kunst des Piemont bewundern: die Pfarrkirche „ Parrocchiale dei SS. Nazario e Celso".

Ihre Fassade mit dem frühromanischen mittleren Bereich (10. Jh.), wurde zu zwei verschiedenen Zeiten vergrößert: links im romanischen und rechts im gotischen Zeitalter. Das Portal aus der Renaissance wurde erneuert und daneben befindet sich in einer Nische ein Weihwasserbecken aus derselben Zeit. Darüber sind ein dreibogiges Fenster, das ursprünglich rechteckig war, und ganz oben an den beiden Seiten zwei blinde Fensterchen aus Tuffstein zu sehen. Die Fresken im Inneren der Kirche sind von großem Interesse.

Die Kirche wurde aus wieder verwertbaren Materialien (Ziegel, bearbeitete romanische Marmorfragmente, Dachziegel, Steine aus dem Fluss), die nach dem Fischgrätmuster angeordnet wurden, erbaut. Der Eingang ins Innere führte wie zu alten Zeiten über drei Stufen.

Majestätisch und imposant erhebt sich das „Castello degli Avogadro" (12.-16. Jh.). Dieser Bau besteht aus einem vierseitigem Grundriss und hohen zylindrischen Türmen an den Ecken (14. Jh.) sowie einem viereckigen Eingangsturm (13. Jh.). Die Kapelle des Castello aus der spätromanischen Zeit ist mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert geschmückt. Rund um das Castello befinden sich Bauernhäuser, die auf das 15. Jahrhundert zurückgehen.


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