Gemeinden des Gebiets

Prarolo

Die Benediktinermönche ließen ein Castello erbauen (zwischen 1142 und 1398), das in weiterer Folge von Federigo Borromeo reich bestückt wurde.

In seinen Grundzügen ist es mit den zwei äußeren zylindrischen Ecktürmen typisch piemontesisch. Aber er hatte wohl mehr eine landwirtschaftliche Funktion, als dass es dem Militär oder zur Verteidigung diente. Das Castello gipfelt in einem unabhängigen viereckigen Turm, auf den zwei spitze Türmchen aufgesetzt sind.

Die Pfarrkirche „Parrocchiale di Santa Maria Assunta" wurde mit ziemlich großer Sicherheit zur selben Zeit vergrößert, als das Castello wiederaufgebaut wurde. 1628 ließ Borromeo auf den Grundmauern der romanischen Kirche die neue Barockkirche aufbauen, die nur etwas weniger als ein Jahrhundert später (1750) neuerlich verändert wurde. Dies zeigt sich in einer Fassade im neoklassizistischen Stil, und durch vier Säulen mit korinthischen Kapitellen, die sich auf einen hohen Sockel stützen. Der Innenraum der Kirche ist in drei durch Säulen getrennte Schiffe gegliedert; hier befindet sich ein Gemälde der „Assunta" von Rinone und ein Leinwandgemälde der „Anime del Purgatorio" von Beaumont.

Die Kirche „Confraternita dei SS. Carlo e Grato”befindet sich am Ortseingang (1763). Sie zeigt eine Fassade in gänzlich klassizistischem Stil; in den Nischen stehen die Statuen von "S. Carlo Borromeo” sowie von „San Grato". Im Innenraum, der vom typischen Piemonteser Rokoko geprägt ist, kann man in der Apsis das Bild der Madonna mit Kind und der Heiligen Carlo und Grato und ihren Mitbrüdern bewundern.

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