Gemeinden des Gebiets

Pezzana

Vom Castello ist absolut nichts geblieben, und auch nicht von der antiken Pfarre. Die jetzige Kirche „Chiesa di S. Eusebio" geht auf die Jahre 1833-34 zurück und wurde vom Architekten Antonio Malinverni geplant.

Von der romanischen Kirche ist nur ein Außenturm am unteren Teil erhalten geblieben, denn der obere wurde im 19. Jahrhundert neu aufgestockt. Er ist rechteckig, hat zwei Stockwerke mit Schießscharten und an jedem Stockwerk ein Gesims aus kleinen Schwebebögen. Das Innere, in Form des griechischen Kreuzes, hat drei feierliche und majestätische Kirchenschiffe sowie eine Kuppel, die auf 10 Säulen gestützt ist. Das Querschiff schmücken Fresken aus dem 19. Jahrhundert.

Die Kirche „Chiesa della Confraternita di S. Anna” aus dem 15. Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert erneuert. Im Innenraum der Kirche kann man den von Carlo Martini gemalten Kreuzweg sowie einen Barockaltar und den Tabernakel mit einer Skulptur, die den Ecce-Homo in Kupfer gestochen, darstellt, bewundern.

Am Ende der Viale, die zum Friedhof führt, erhebt sich das„Santuario di Santa Maria delle Grazie", das auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunerts zurückgeht. In seinem Inneren sind zwei Bildtafeln erhalten, die die „Pietà" und die „Abnahme Christi vom Kreuz" dargestellt sind.

In der Nähe des Ortes befindet sich die Kirche „Chiesa Santa Maria della Bona", in der ein antikes Fresko der „Madonna del latte" (Stillende Madonna) erhalten ist.


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