Gemeinden des Gebiets

Livorno Ferraris

Der jetzigen Namen entschied man sich 1924, zu Ehren des Wissenschaftlers Galileo Ferraris, dem berühmten Erfinder des rotierenden Magnetfeldes.

Unter den neunzehn Kirchen von Livorno Ferraris, die noch in Funktion oder schon entweiht sind, ist vor allem die feierliche und majestätische Pfarrkirche „Parrocchiale di San Lorenzo" zu nennen, die auf einer zuvor bestehenden Kirche vom bescheidenerem Ausmaß aus dem 10.-11. Jahrhundert, von der nur noch der untere Teil des Glockenturms geblieben war, aufgebaut wurde. In ihrem Inneren befindet sich ein Bild auf Leinwand, das den Märtyrertod des Heiligen Laurentius darstellt.

Neben der Pfarrkirche erhebt sich die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit (XVI Jahrhundert). Geht man von der Pfarrkirche hinunter in Richtung Piazza Galileo Ferraris, so kommt man zur sogenannten „Casa del parroco" („Pfarrershaus"- 1666) und zum alten „Palazzo Comunale" (Gemeindeamt), der jetzt das Volkskundemuseum Museo civico „Ferraris" .

Auf eben dieser Piazza vor dem Denkmal des großen Wissenschaftlers befindet sich die Kirche „Chiesa di San Giovanni Decollato" aus dem 17. Jahrhundert: iIn ihrem Inneren kann man zwei Gemälde auf Leinwand betrachten, die das „Kreuz" (1676) und die „Enthauptung des Heiligen Johannes" (1680) darstellen.

Reich an historischen Zeugnissen ist der alte „Prozessionsweg", bzw. der Weg entlang der Via Cavour, der Via Martiri della Libertà und der Via Galileo Ferraris. An der Via Cavour stößt man auf die barocke Kirche „Chiesa dei SS. Pietro e Paolo; an der Via Martiri della Libertà befinden sich der Palazzo Ciocca, der jetzt Sitz des Rathauses ist, sowie die Kirche „San Francesco" (Hl. Franziskus), die auf das Ende des 14. Jahrhunderts zurückgeht und Ende des 18. Jahrhunderts erneuert wurde. In der Via Alighieri erhebt sich der mächtige Torrione medievale (mittelalterlicher Wachturm.

In südlicher Richtung befindet sich am Beginn der Straße nach Lamporo die einfache Kirche „Chiesa di Sant’ Andrea"(Hl. Andreas) innerhalb des Friedhofes; sie geht auf das 12. Jahrhundert zurück und gehörte der Abtei von San Genuario an. In Richtung Saluggia steht am Ende einer langen Viale die Kirche„Chiesa della Beata Vergine di Loreto (Selige Jungfrau von Loreto) die 1625 errichtet wurde. Die Kirche „Chiesa di Santa Maria delle Grazie”, 1611 geweiht, enthält eine kostbare Bildtafel des Kreuzes, datiert auf das Jahr 1490.

Entlang der Straße, die nach Trino führt befindet sich ein großes Landgut, in dessen Inneren die sehr alte Kirche „Chiesa Santa Maria d’Ysana" emporragt. Genau hier, in der Nähe der alten Straße Liburnasca stand 1208 eine der ältesten Einrichtungen des Templerordens, der mit der angeschlossenen Kirche „Sancta Maria de Ixane", einen Fixpunkt für alle Pilger darstellte.

Auf dem "La Colombara”-Hof, einem Bauernhof mit geschlossenem Innenhof, der aus dem 16. Jahrhundert stammt, gibt sich das kleine Museum „La Risaia", die Geschichte des alltäglichen Lebens der Reisarbeiterinnen zu erzählen).

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