Gemeinden des Gebiets

Greggio

In diesem Agrarzentrum wird Reis angebaut und es ist bekannt für sein Korn.

Greggio war ein altes äbtliches Lehensland in der Nähe des Kanals Cavour, das an die Benediktinerabtei der „SS. Nazario e Celso", von der auch die ursprüngliche Pfarrkirche von „S. Stefano" abhängig war, gebunden war. Ein Zeuge der Vergangenheit ist z.B. große Castello mit Unterkunft (Mitte des 16. Jh.), das heute einen landwirtschaftlichen Betrieb beherbergt; es zeigt bemerkenswerte Spuren wie die ursprüngliche Wandfläche des Mauerwerks aus Flusssteinen, angeordnet im Fischgrätmuster, die kostbaren mittelalterlichen Fenster und die niedrigen zylindrischen Türme, die auch von der Staatsstraße aus sichtbar sind.

Unweit davon befindet sich die Pfarrkirche „ Parrocchiale dei SS. Quirico e Giulitta" (Hl Quirin und Judith), die die alte Kirche der Adeligen war, aber auch dem gewöhnlichen Volk zugänglich war. In ihrem Innenraum, der in vier Räume mit drei Schiffen untergliedert ist, befinden sich zwei interessante Gemälde aus dem 16. Jahrhundert: eine Lünette mit einem Fresko der „Madonna delle Grazie", die Bernardino Lanino (1512 – 1582/83) zugeschrieben wird und sich im linken Schiff ganz hinten befindet, sowie ein abgebrochenes Fresko, das dann als Tafelbild weitergemalt wurde, und eine „Madonna del latte" (Stillende Madonna) ebenfalls von Lanino, darstellt.

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