Gemeinden des Gebiets

Cigliano

Von der Jahrhunderte langen Geschichte von Cigliano sind weder ein antikes Castello, noch irgendwelche Mauern, die von den wütenden Spaniern zerstört wurden, übrig geblieben. Das wichtigste Denkmal ist der Campanile (18. Jahrhunderts) der vierzig Meter in die Höhe ragt. Der Tradition nach wird die Gestaltung dem Architekten Filippo Juvarra zugeschrieben, der in diesen Jahren Turin und das savoyische Reich verschönerte.

Unweit davon ragt die imposante Pfarrkirche „ Parrocchiale di Sant’Emiliano" empor, die mit ihren barocken und neoklassizistischen Elementen weitläufig und harmonisch ist. Geweiht Ihre Fassade stammt von einer Erneuerung in der Zeit des Faschismus. In ihrem Inneren heben sich zwei runde Malereien deutlich hervor, die aus der Schule Laninis stammen: „Natività" („Christi Geburt") und „Liberazione di Pietro" („Befreiung des Petrus"). Ein weiteres bemerkenswertes Gemälde ist von Federico Pastoris, das berühmte Werk „La gloria di Sant’Emiliano" („Der Ruhm des Heiligen Emiliano"), das zwischen Cherubinengeln hängt. Von besonderem Wert ist auch die monumentale Orgel, gefertigt von den Brüdern Serassi.

Älter ist die Kirche „Chiesa di San Defendente", die auf der Piazza Cavour steht, und deren Ursprung auf 1643 zurückgeht. Sie zeigt eine wunderschöne Ziegelfassade im Piemonteser Barockstil und wird von einem Glockenturm flankiert. Das Innere, das aus einem Schiff besteht, ist reich an Dekorationen und barocken Stucken und enthält eine wertvolle Grablegung, die Gaudenzio Ferrari zugeschrieben wird.

Von historischem und künstlerischem Interesse ist die Kirche „ Chiesa della Confraternita di Santa Caterina" aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Ein Grund, diese Kirche unbedingt zu besuchen, besteht nun auch darin, dass das Gemälde, das die „Pietà" darstellt, das allerdings nicht völlig eindeutig dem Künstlerkreis um Daniele Crespi, Mitarbeiter des Moncalvo, zugeschrieben wird.


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