Gemeinden des Gebiets

Carisio

Diese Gemeinde gibt es mit Sicherheit zumindest ab 1134. Damals war sie bereits seit zirka 8 Jahren Lehensland der Familie Avogadro war und könnte ihren Namen möglicherweise vom römischen Geschlecht Carisia erhalten haben, das hier im römischen Zeitalter Grundstücke besaß.

Genau am Rande des Ortes stand ein mittelalterliches Castello, das während der Welfen- und Gibellinenkriege zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert von große strategischer Bedeutung war und das gerade aus diesem Grund einer grundlegenden Restaurierung bedürfte. Ebenfalls im Gebiet von Carisio, in der Ortschaft Nebbione, einer Siedlung steht auf einer Anhöhe ein weiteres Castello aus zwei Fabriksgebäuden. Das östliche Gebäude ist durch einen Eingangsturm geprägt, der mit einer Zugbrücke ausgestattet ist. Daraus wird die Funktion der Verteidigung ersichtlich, die diesem Teil des Gebäudes wahrscheinlich zukam. In der Ortschaft S. Damiano gibt es noch einen weiteren Festungskomplex, der derzeit zum Besitz der Valperga von Masino gehört. Auf den Außenmauern im östlichen Teil können Fresken aus dem 18.-19. Jahrhundert bewundert werden.

Ebenfalls in Carisio kann die Pfarrkirche von „S. Lorenzo" besichtigt werden, die im 19. Jahrhundert auf dem Bau der Kirche aus dem 15. Jh. neu errichtet wurde und von einem gotischen Glockenturm mit zweibogigen Spitzbogenfenstern flankiert wird.  

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