Gemeinden des Gebiets

Caresana

Dieser Ort ist antiken Ursprungs, reich an Geschichte und Traditionen und liegt am rechten Ufer des Sesia zwischen den Gerinnen Bona und Marcova.

An der Ecke des „Corso Italia" und des „Corso Roma" befindet sich die Pfarrkirche „ Parrocchiale di San Matteo. Sie stürzte 1743 ein und wurde zwischen 1748 und 1752 wieder aufgebaut.. Die Kirche hat einen großen Eingang, und ihre Formen sind sehr einfach und weitläufig.

Weiter entlang am „Corso Italia" gelangt man zur Kirche „Chiesa della confraternità di Santa Caterina", die wahrscheinlich auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Schlägt man die Straße ein, die zum Friedhof führt, kommt man sehr bald zur Kirche „Chiesa di Santa Maria", die bereits 1024 in einem Kaufvertrag erwähnt ist. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil vollkommen neu erbaut; das gesamte Gebiet wurde in unserem Jahrhundert mit der Schaffung des Naturparks „Parco della Rimembranza"weitläufig umgebaut.

Sehr interessant ist auch der Friedhof von Caresana, der auf das Jahr 1870 zurückgeht und von illustren Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts gestaltet wurde: Giuseppe Locarni, Luigi Carrara, Luigi Martini, Ercole Villa, Attilio Gertmann.

Das erste Dokument, in dem die Kirche von „San Giorgio" erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1118, aber sie müsste eigentlich langobardischen Ursprungs sein und war möglicherweise die antike Pfarrkirche, die nach dem Erdbeben 1117 wiederaufgebaut wurde. Die Kirche war Sitz der „Compagnia di San Giorgio", von der das bekannte Ochsenrennen („Corsa dei Buoi") ihren Ursprung hat.

DAS OCHSENRENNEN ("CORSA DEI BUOI”)

Dieses Rennen ist einzigartig in seiner Art und sogar etwas älter als das historische Rennen von Asigliano. Möglicherweise entstand das Rennen ganz spontan, ohne offizielle Hintergründe. Denn am Feiertag von „San Giorgio" waren Prozessionen üblich, bei denen die Tiere vor den Wagen gespannt wurden und man bis zum Mast, einer Art Meilenstein außerhalb des Ortes fuhr; bei der Rückkehr in das Dorf wollte jeder Fahrer als erster das gesegnete Brot bringen und so versuchte er, die anderen Wagen zu überholen, indem er sein eigenes Ochsenpaar aufhetzte. Wahrscheinlich entstand daraus das Rennen. Im Laufe der Jahrhunderte begann man, das Rennen zu institutionalisieren und seine Formen durch einen zeremoniellen Kodex zu regeln.


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