Gemeinden des Gebiets

Carcoforo

Dieser Ort zählt zu den kleinsten Gemeinden Italiens und wurde 1991 von der Zeitschrift "Airone” zum "Idealdorf Italiens” ernannt. Er liegt in einer der schönsten Mulden von Tannen- und Lärchenwäldern des Sesiatals im Seitental des Eguatals, inmitten des Gebietes des Naturparks Alta Valsesia. Hier gibt es also das Naturalistisches Museum des Parks: das Museum befindet sich in einem historischen Walserhaus, das eigens restauriert wurde, um das Museum zu beherbergen, und so wurden Tradition und Natur kundig miteinander verbunden.

Seinen Traditionen zufolge könnte der Ort deutschen Ursprungs sein, was auch der Name „Kirchhof" bestätigt, auch wenn es dafür keine Belege gibt.Nach der fast völligen Zerstörung 1755 durch eine furchtbare Überschwemmung und 1863 durch verheerende Brände sind die Häuser heute fast alle neu aufgebaut; trotzdem kann man auch einige Beispiele von antiken Walserhäusern auf den inneren mit Steinen gepflasterten Straßen, die für Autos nicht befahrbar sind, antreffen. Die Kirche, die dem heiligen Kreuz („Santa Croce") geweiht ist, wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut und ist mit einem kostbaren Altarbild aus vergoldetem Holz und Balustraden ausgestattet. Im selben Jahrhundert malte der berühmte Orgiazzi die Fresken der Fassade der Gebetsstätte von Gabbio Grande.

Im Sommer kann man im Park verschiedenste Wanderungen unternehmen, wie z.B. auf die Hütte „Boffalora", die Hütte „Massero", zum „Palone del Badile" oder die Route der „Grand Tour des Alpes" (GTA) wählen und über den Pass „Colle del Termo" nach Rima gelangen. Im Winter ist Carcoforo sehr beliebt zum Langlaufen; seine ringförmigen Loipen mit 2, 3 und 5 km langen Strecken sind sogar für nationale Wettkämpfe zugelassen.


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