Gemeinden des Gebiets

Bianzè

Seine quadratische Anlage und der Graben kennzeichnen den antiken Mauerkreis und Basteien.

Im 18. Jahrhundert gab es gut vierzehn Kirchen in Bianzè. Darunter auch die sehr alte und ziemlich wertvolle Pfarrkirche, die dem „Sant’Eusebio", Bischof von Vercelli,geweiht ist. Sie ist in gotischem Stil gebaut und wurde mehrmals umgebaut. Im Inneren befinden sich drei Schiffe mit drei Altären, reich verziert mit wertvollem Marmor. Sehenswert ist der spätromanische Glockenturm, das auch die Funktion eines Wachturms hatte.

In der Pfarrkirche sind zahlreiche Kunstwerke aufbewahrt, wie die restaurierte „Madonna del Suffragio" und zwei heilige Bischöfe von Ottaviano Cane; vier Tafelbilder des „Defendente" Ferrari, die den heiligen Gotthard, den heiligen Martin, die heilige Agata und die heilige Apollonia darstellen, die fast sicher die schützenden Flügel des großen Polyptychon von Bianzè darstellten, das sich jetzt im „Museo Borgogna" von Vercelli befindet. Auch zu bewundern sind ein Tryptychon, das dem Kreis rund um die Giovenone zugeschrieben wird und eine Madonna mit Kind, „San Bernardino" und noch eine weitere Person, die von der „Madonna di Tabbi" stammt, darstellt, sowie ein weiteres Tryptychon, das aus der „Misericordia" (Barmherzigkeit) von Ferrari stammt und die Pietà, „Sant’Antonio Abate" und „Santa Lucia" darstellt.

Nicht weit davon steht die Kirche „Chiesa di Santa Maria dei Tabbi: diese Kirche hat sieben sehr schöne Altäre und im Inneren sind auch zwei Leinwandgemälde aufbewahrt, die der Schule von Bernardino Lanino zugeschrieben werden und den heiligen Bernhard und die Grablegung Christis darstellen.

Einen Besuch wert sind auch die Kirche „Chiesa della Confraternita della SS. Trinità sowie die Kirche „Chiesa della Natività di Maria", die jetzt „Confraternita della Misericordia" heißt und deren Inneres von drei kostbaren Altären geprägt wird


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