Gemeinden des Gebiets

Varallo

Diese Ortschaft liegt am Eingang zum Valgrande, in einer tiefen, vom Sacro Monte beherrschten Mulde. Varallo ist die historische und kulturelle Hauptstadt des Sesiatals.

Die Stadt besitzt einen Siedlungskern aus dem achtzehnten Jahrhundert und besitzt neben dem Sacro Monte, für den sie gemeinhin bekannt ist, interessante Monumente, die einen Besuch in der Altstadt wert sind.

Im Zentrum der Stadt erhebt sich auf der Piazza Vittorio Emanuele die Kollegiatskirche Collegiata di San Gaudenzio,das in seinem Inneren zahlreiche Bilder und Fresken von Künstlern aus dem Sesiatal, darunter Gaudenzio Ferrari (von dem ein Polyptichon zu bewundern ist), beherbergt.

Die Kirche Chiesa di San Marco (Hl. Markus) römischen Ursprungs birgt in ihrem Inneren Fresken aus der Schule des Gaudenzio. Auf Höhe der Weggabelung nach Civiasco erhebt sich die Kapelle Cappella della Madonna di Loreto, klein, aber wertvoll und harmonisch, aus dem 15. Jahrhundert mit Gemälden von Gaudenzio Ferrari, die das eindrückliche Bild des Sacro Monte vorwegnehmen zu scheinen.

Wenn man die engen Gässchen der Altstadt und durch die alten Stadtviertel spaziert, kommt man zum Palazzo dei Musei (Museumspalast), der sowohl die Pinakothek, mit Werken von Gaudenzio Ferrari, Tanzio da Varallo und heimischen Künstlern aus dem 19-20. Jahrhundert als auch das Naturgeschichtemuseum "Pietro Calderini”. Auf der Piazza San Carlo, neben dem Palazzo dei Musei, ist es möglich, das Haus des Malers Cesare Scaglia zu besichtigen; außerdem, im Ortschaft "Camasco" gibt es das „Comola" Museum.

In der Via Ferrari, die am gleichnamigen Piazza ihren Anfang nimmt, befinden sich die Talstation der Seilbahn auf den Sacro Monte und eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit dem NamenSanta Maria delle Grazie, welchedie großartige "Parete gaudenziana” einen Freskenzyklus aus 21 Bildern mit Erzählungen von der Passion Christi, den Gaudenzio Ferrari im Jahre 1513 anfertigte, beherbergt.

In der Via Umberto I findet man die Bottega dell’Artigianato (Handwerksladen) wo man typische Produkte des Sesiataler Handwerks bewundern und kaufen kann – so z.B. "scapin”, puncetti und verschiedenste Fabrikate aus Holz, Marmor oder Topfstein.

Eingeweiht vor kurzem die Ferrata Falconera mit zwei Wege: die Ferrata del Partusacc, eine Initialisierung Pfad für jeden geeignet, und die Ferrata von Falconera, herausfordernde Erfahrung auf einem ebenen Weg.


SABBIA

Sabbia ist die erste Gemeinde, auf die man beim Aufstieg durch das Mastallonetal stößt.

Das Hauptzentrum des Dorfes erstreckt sich über einen steilen Hang, der von Eichen und Kastanienbäumen gesäumt ist und vom Bach Saccora durchquert wird; seine zahlreichen Ansiedlungen sind weithin verstreut.

Die Pfarrkirche "Parrocchiale di San Giovanni"wurde, nachdem 1666 das gesamte Dorf von einem schrecklichen Brand verwüstet worden war, neu aufgebaut. Das "Santuario della Madonna del Tizzone" wurde anlässlich eines Wunders durch die Fürsprache der Madonna erbaut, die von zwei jungen Mädchen angefleht worden war, das Feuer, das sie mit brennenden Holzscheiten gelegt hatten, zu löschen.


 



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