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Alagna Valsesia

Auf einer Höhe von 1200 m und am Fluss Sesia gelegen, ist dies der letzte Ort im Sesiatal am Fuße der Südwand des Monte Rosa und es ist Teil des Naturschutzgebietes des höchstgelegenen Parks „Parco Naturale Alta Valsesia".

Die Bevölkerung von Alagna, die von den Walsern abstammt, kam um das 13. Jahrhundert von Macugnaga aus ins Sesiatal, und sogar heute noch sind in einem kleinen Dorf die architektonischen Merkmale und Strukturen von einst erhalten. Der bedeutendste Beweis für diese Abstammung sind wohl die charakteristischen Walsersiedlungen, die von Zentrum des Ortes aus über kurze Spazierwege erreichbar sind, und das Walser Museums („Museo Walser").

Seit jeher ist Alagna ein sehr attraktiver Tourismusort, vor allem für Wanderer und Bergsteiger, die aus der ganzen Welt hier her kommen und hier die verschiedensten Routen unternehmen können, von einer Wanderung mit leichtem Schwierigkeitsgrad bis hin zu Touren für die geübtesten Bergsteiger. Im Sommer ist der Aufstieg zur Hütte „Capanna Regina Margherita" in 4554 m Höhe sehr beliebt.

Darüber hinaus, in punkto Wintersport ist Alagna das wohl renommierteste Zentrum des Sesiatals: es ist Teil des Skigebiet „Monterosa Ski", ein der größten Schigebiete Europas, und mit den kleinen Kanälen und wilden Abfahrten hat sich Alagna den Titel „Freeride Paradise" erobert.

Riva Valdobbia ist das einzige Dorf des Tales, von dem aus man einen vollständigen Ausblick auf das Massiv des Monte Rosa genießen kann.

Die Pfarrkirche, „Parrocchiale di San Michele" ist ein Meisterwerk von unschätzbarem Wert, das zum nationalen Denkmal erklärt wurde. Die Inschrift auf dem Portal aus Topfstein gibt als Baujahr das Jahr 1326 an. Ihre Fassade wird zur Gänze vom außerordentlichen Fresko „Giudizio Universale" (Allgemeines Urteil), das 1597 von Melchiorre d’Enrico gemalt wurde, beherrscht. Im Innenraum befinden sich zahlreiche Werke, die in die Zeit zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert einzuordnen sind; von Bedeutung ist auch die „Cappella del Rosario", die ein Altarbild aus Holz aus dem 18. Jahrhundert birgt, sowie ein Tryptychon, das der Vercelleser Schule der Malerei zugeschrieben wird und auf das 15. Jahrhundert zurückgeht.

Im Winter bietet die Langlaufloipe auf Strecken zwischen 3 und 12 km Möglichkeiten für alle Langläufer.

Nach dem Pfarrplatz führt links in Richtung Alagna eine Straße bergauf ins Vognatal, eines der naturbelassensten Täler des Sesiatals; der Saumpfad, der in der Ortschaft Sant’Antonio beginnt, war die alte Straße, die ins Valle d’Aosta führte.

Außer den zahlreichen Wanderungen, die von hier ausgehen, gibt es in der Ortschaft Rabernardo das Museo etnografico di storia e tradizioni Walser"(Volkskundeuseum zur Geschichte und den Traditionen der Walser,): An zwölf Orten sind dabei die Umgebungen der typischen Walsersiedlungen wieder aufgebaut worden.

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