Ein bummel durch Vercelli

Ein bummel durch Vercelli

TypologieRundfahrten in der Stadt

Schwierigkeit: einfach

Spaziergang

Empfohlene Jahreszeit: das ganze Jahr

Der erste Besuch ist dem Symbol der Stadt gewidmet, die Basilica von S. Andrea. Errichtet zwischen 1219 und 1227, stellt sie ein wunderschönes Beispiel von Vereinigung vom romanischen-lombardischen/emilianischen Stil und der gotischen Architektur jenseits der Alpen dar. Die Basilica nimmt einer der schönsten Kapitularsäle Italiens und ein rechteckiges Kloster mit Rahmen aus Backstein und Malereien aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts auf. Vor der Basilica befindet sich der Salone Dugentesco, ehemaliger Krankenhaus wurde von Pellegrini 1224 gegründet. Wenn man in Richtung Via Galileo Ferraris fortsetzt, findet man im Inneren der Kirche von San Marco den Austellungsraum ARCA, der kulturelle Ereignisse und Ausstellungen hohes Niveaus aufnimmt. Auf der anderen Seite des Platzes ist die Kirche San Bernardo, Sitz der Diözesan-Wallfahrtskirche von Maria Salute degli Infermi, wichtiges Andachtszentrum. Der Route entlang erreicht man die Kirche von San Paolo, die zwei Gemälde vom Lanino aufnimmt, die Kirche von San Cristoforo, die wunderschöne Meisterstücke von Gaudenzio Ferrari rühmt, und die Kirche von San Lorenzo, eine der ältesten Pfarrkirche von Vercelli. Von hier aus, durch via Crispi, erreicht manCavour Platz, das Herz der Stadt. Beherrscht von der mächtigen Torre (Turm) dell’Angelo, ist der Platz von den Arkaden mit Spitzbogen aus mittelalterlicher Zeit gekennzeichnet. Wenige Schritte weit vom Cavour Platz befindet sich der alte Broletto, ursprünglicher Sitz der Gemeinde von 1200 bis 1800. Via Foa entlang begegnet man der Sinagoga, die erste in Italien, die in einem eigenständigen Gebäude gebildet und zwischen 1875und 1878 erreicht wurde. Der Straβe entlang befindet sich die Kirche von San Giuliano, die mit einem Werk vom Lanino ausgeschmückt ist, und Casa Centoris, das für die Eleganz seines Hofes berühmt ist. Auf dem Corso Libertà, auf der rechten Seite, im ehemaligen Komplex des Klosters Santa Chiara, befindet sich das Archäologische Museum, in dem Funde aus der antiken römischen Stadt Vercellae ausgestellt sind. Zurück nach rechts das Museum Borgogna, zweite Pinakothek Piemonts. Auβer der reichen Sammlung von Gemälde, Einrichtungen und Kuststücke nimmt sie die Renaissance-Gemäldegalerie von Vercelli auf, die seit dem 19. Jahrhundert vom Istituto di Belle Arti gesammelt wurde. Neben dem Museum ist die gotische Kirche Sant’Agnese in San Francesco. Durch San Francesco Platz erreicht man der Castello Visconteo, mit viereckigem Grundriss, der 1290 errichtet wurde und zur savoyische Residenz wurde; er ist heute Sitz vom Gericht. Via Carducci entlang biegt man nach rechts in via Verdi ab, um das Museum Leone zu besichtigen. Aufgenommen in der Renaissance-Casa Alciati, zeigt das Museum Funde aus dem Paläolithikum, Neolithikum und Bronzen-und Eisenzeit und einen romanischen Saal, der die ältesten Zeichen der Geschichte von Vercelli aufnimmt. Am Ende von via Verdi begegnet man dem Teatro Civico, das errichtet 1812-14 wurde und Sitz von wichtigsten Ereignisse ist. Via Monte di Pietà entlang erreicht man D’Angennes Platz, wo sich der Palazzo Arcivescovile und das Museum del Tesoro del Duomo, die Cattedrale di Sant’Eusebio und der Seminario Arcivescovile befinden. Der Palazzo Arcivescovile, Renaissance-Gebäude von groβem historischen Wert, nimmt im Erdgeschoss das Museum del Tesoro del Duomo, das wertvolle Reliquiare, Goldschmiedewerke, liturgische Einrichtungen und das "Vercelli Book” auf, das ein berühmter Kodex ist, der auf Pergament auf Angelsächsisch aus dem 10. Jahrhundert geschrieben wurde. Die Cattedrale zeigt eine groβartige Barokfassade und wurde als Friedhofsbasilika ab dem 5. Jahrhundert errichtet, dann 1570 wiederaufgebaut. Der Seminario Arcivescovile wurde 1572 gegründet. Der älteste Teil wurde von Filippo Juvarra geplant. Hier ist der Sitz der Bibliothek Agnesiana und Diocesana.

App Vercelli Pocket: