Ökomuseum des Unteren Valsesia

Ökomuseum des Unteren Valsesia

Das untere Sesiatal war ein Land der Bauer, wie man leicht erkennen kann: die Terrassen mit Obstbäumen, die Presse für Walnussöl, die Taragn, (Gebäude mit Reetdächern). Aber es war auch Geburtsort von großen Künstlern: Gaudenzio Ferrari, Lorenzo Peracino und Giuseppe Mazzola, dessen Werke in den Kirchen und Kapellen noch bewundert werden können.

Valduggia
Valduggia ist der Geburtsort des großen Meisters Gaudenzio Ferrari, der auch die Fresken der Sankt-Rocco-Kapelle gemalt hat. Seit dem 16. Jahrhundert ist Valduggia ein Zentrum für die Herstellung von Bronzeglocken, die mit einer minimalen Zutat von Gold oder Silber hergestellt werden. Im Inneren des Gebäudes aus dem 16. Jh. "Casa Spagna” wird ein Museum der Glocke und des Ventils aufgenommen.

In Zuccaro steht die Pfarrkirche mit den Fresken von Luini und die Betkapelle von Sankt Bernhard, wo Werke von Peracino ein Zuhause haben. An Festtagen zünden die Einwohner die historischen Öfen an, um die Süßspeise "figacina" vorzubereiten, deren Rezept ein Geheimnis bleibt. In Sorzano stehen noch die letzten "Taragn": Gebäude, deren Dächer aus Roggenstroh sind, die Wänder ohne Mörtel gebaut und der Boden aus Lehm.

Cellio
Die Dörfer, die Cellio ausmachen, sind Zuhause von vielen großen Kunstschätzen, die in Kirchen, Kapellen und Betkappellen zu bewundern sind, nämlich in der Sankt-Matthäus-Kirche des Dorfs, , der Kirche der goldenen Madonna in Allera, in der Gebetskapelle des Sankt Jacu Pitu in Bosco (wo auch Peracino geboren wurde), der Sankt-Petrus-Kirche in Mascherana, der kleinen Sankt-Anton-Kirche in Cereto, der kleinen Sankt-Markus-Kirche von Cosco, der Sankt-Anna-Kirche von Agua, dem Gebetskapelle der Mariahilf von Tairano, dem Gebetskapelle der Madonna mit dem Huhn von Valmonfredo und der Sankt-Gotthard-Kirche. Neben dem Dorfplatz befindet sich ein kleines Museum, das mit vorheriger Buchung besucht werden kann (Tel. +39 0163.49121) das alle Beweise von einigen verschwundenen Arbeiten sammelt, wie der Böttcher oder der "mulita”. und dessen Sammlungen die alten Handwerke veranschaulichen. Die Benvenutomühle ist ein Gebäude, wo die Werkzeuge für das Dreschen und Mahlen des Futtergetreides und des Weizens zu sehen sind und bei der Medanamühle kann man immer noch die typischen Steinbrunnen besichtigen.

Breia
In dem Ortsteil Agarla kann man noch die alte Presse sehen, die bis vor einigen Jahren für das Pressen von Walnüssen, Äpfeln und Weintrauben benutzt wurde.


Für Informationen wenden Sie sich bitte an:

Unione Montana Valsesia - Tel. 0039.0163 51555
www.unionemontanavalsesia.it/ComUfficiDett.asp?Id=3328&T