Auf Entdeckung des Bassa Valsesia

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TypologieRundfahrten in Valsesia

Auf Entdeckung des Bassa Valsesia: Kunst und Natur am Fuße des Monte Fenera

Von Gattinara nach Varallo flussaufwärts durchquert man eine unbekanntere Gegend des Valsesia, die nichtsdestotrotz unglaubliche Naturschönheiten und kleine Kunst- und Kulturperlen vorzuweisen hat. Auf dieser Route können Sie das Bassa Valsesia (Unteres Valsesia) entdecken: Eine herrliche Reise zu reizvollen Dörfern, kleinen Museen, prähistorischen Fundstätten und ruhigen Naturoasen am Fuße des Monte Fenera, auf der Sie unerwartete Abschnitte des Valsesia kennen lernen werden.

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1 Monte Fenera und der Naturpark

Der geologisch einzigartige Monte Fenerazählt zu den wichtigsten prähistorischen Fundstellen Europas.Der Berg, der sich mächtig von den restlichen Erhebungen des unteren Valsesia abhebt, ist der einzige Komplex aus Sedimentgestein des Valsesia mit einer unverwechselbaren runden Form sowie weißen Wänden und Karsthöhlen voller spektakulärenStalagmiten und Stalaktiten. In vielen dieser Höhlen konnten wertvolle prähistorische Funde gemacht werden, wie zum Beispiel die Reste des Neanderthaler-Menschen, des Merk-Nashorn und des vor 20.000 Jahren ausgestorbenen Höhlenbären.Die Gegend des Monte Fenera ist Teil des gleichnamigen Naturparks und durchzogen von einem dichten Wegenetz, über das der Gipfel des Berges erreicht werden kann und von dem aus man einen großartigen Panoramablick über die Ebene von Vercelli und Novara und natürlich zum Monte Rosa genießen kann.

2 Serravalle Sesia

In einem Talkessel etwas unterhalb des Zusammenflusses der Flüsse Sessera und Sesia liegt Serravalle Sesia, eine kleine Ortschaft in einem sehr alten Siedlungsgebiets. Einige der interessanten Stätten des unteren Valsesia befinden sich ganz in der Nähe dieser Ortschaft: Die von den Langobarden gegründete Pieve di Santa Maria di Naula, die als das älteste christliche Kultgebäude des unteren Valsesia gilt, die eindrucksvolle Wallfahrtskirche Santuario di Sant'Euseo aus dem 11. Jahrhundert sowie die beeindruckenden Reste des im 9. Jahrhundert erbauten Schlosses Castello di Vintebbio. Auf jeden Fall lohnt sich eine Besichtigung der Ruinen des Schlosses, das seit über tausend Jahren auf einer Anhöhe über das ganze Tal wacht, und von wo aus man eine unglaubliche Aussicht auf die umliegenden Dörfer, den Fluss Sesia und den Monte Fenera hat.

3 Guardabosone

Auf den grünen Hügeln zwischen dem Valsessera und dem Valsesia liegt der Ort Guardabosone, der Sie in eine mittelalterliche Welteintauchen lässt. Die um das Jahr 1000 gegründete Ortschaft konnte dank gut durchdachter Restaurierungsarbeiten die typische Architektur von einst bewahren:Mittelalterliche Mauern, geschlossene Höfe und verwinkelte Gassen machen einen Spaziergang durch das Dorf zu einem Genuss. Aber nicht nur die Gebäude überraschen in dem kleinen Dorf, auch seine interessanten Museen haben Guardabosone den Beinamen lebendiges Dorfmuseum eingebracht.Unter den Museen, die dort besichtigt werden können, sind das Museo degli Antichi Mestieri (Museum für antike Berufe), das in einem Bauernhaus untergebracht ist, das Naturkundemuseum Museo di Scienze Naturali mit zahllosen Fossilien, Mineralien und Exemplaren einbalsamierter Tieren, das Museo d’Arte Sacra (Museum für sakrale Kunst) und ein wunderschöner botanischer Garten hervorzuheben.

4 Borgosesia

Diese stark bevölkerte Stadt am Fuße des Monte Fenera ist das wichtigste Handelszentrum und Handelsknotenpunkt des Valsesia.Zahlreiche Denkmäler bezeugen die geschichtlich und künstlerisch interessante Vergangenheit des mittleren Valsesia:Eins davon ist die Pfarrkirche SS. Pietro e Paolo, die in ihrem Inneren Werke von Bernardino Lanino und Tanzio da Varallo beherbergt, und ein zweites die Wallfahrtskirche des Santuario di Sant’Anna di Montrigone, die sich auf der Anhöhe eines Hügels befindet. Erleben Sie die belebten Straßen und Plätze der Altstadt von Borgosesia, die vieles vom antiken Borgo bewahrt hat, sowie den ruhigen Parco Magni am linken Ufer des Flusses Sesia. Ein Besuch lohnt sicherlich auch das Archäologie- und Paläontologiemuseum Carlo Conti, das einige der interessantesten prähistorischen Funde aus den Höhlen des Monte Fenera ausstellt, der übrigens von hier aus zu Fuß bei einem genussvollen Ausflug erreicht werden kann.

5 Valduggia

Der als Geburtsort des wichtigsten piemontesischen Renaissance-MalersGaudenzio Ferrari bekannte Ort ist eine reizvolle Stadt in unmittelbarer Nähe zum Parco Naturale del Monte Fenera. Von Valduggia aus kann man auf kaum befahrenen Nebenstraßen und Wegen durch herrliche Buchen- und Kastanienwälder wahre Oasen des Friedens und Ruhe erreichen. Die schönsten davon sind der Sentiero dei Taragn, der zur antiken Ortschaft Sorzano führt. Entlang des Weges können einige der letzten Exemplare der Taragn besichtigt werden, die für das untere Valsesia des vergangenen Jahrhunderts typische Bauernhäuser mit Dächern aus Roggenstroh und Kastanienholzbalken sind.

6 Cellio con Breia - Civiasco – Quarona

Diese reizende Hügelgegend erstreckt sich über Cellio con Breia, Civiasco und Quarona und ist reich an kleinen Ortsteilen mit herrlichen Blicken auf die Alpenkette und den Lago d'Orta. MTB-Freunde können das Gebiet auf Abschnitten des Radweges „Pista Ciclabile della Valsesia" auszukundschaften, während Trekkingfans sich auf die zahlreichen Wanderwege inmitten üppiger Natur begeben können.Einer davon? Der Weg, der von Quarona zum schönen Lago di Sant‘Agostino führt, der auch als der See der Kröten bekannt ist, da er ein Reproduktionshabitat für Tausende von Kröten ist, die sich hier im Frühjahr sammeln. Von hier aus kann man auch die Reste des antiken Castello d‘Arian bewundern.


Wanderwege, die man sich nicht entgehen lassen darf

Sentiero dei Taragn – Von Bertagnina dem Weg Nr. 795 nach Sorzano folgen

Quarona – Lago di Sant'Agostino – Von Quarona über den Weg Nr. 733-732 zur Alpe di S. Agostino

Borgosesia – Monte Fenera – Von Borgosesia zum Ortsteil San Giulio von Fenera und dann den Wegweisern zur Cima Bastia folgen.


Wie Sie das Bassa Valsesia erreichen

Von Gattinara: Auf der SP 70 in Richtung Serravalle Sesia fahren.

Von Mailand und Turin: Von der A4 in Biandrate auf die A26 in Richtung Gravellona Toce abbiegen und bei der Autobahnmautstation Romagnano S.-Ghemme abfahren. Dann die SP299 "Strada della Valsesia" in Richtung Varallo-Alagna nehmen.

GuardabosoneCarnevale di BorgosesiaMuseo di Archeologia e Paleontologia Carlo ContiGrotte del Monte FeneraCellio con Breia